Für „Young Spirit“ sorgen in Unternehmen nicht nur die Jungen4 min read

Kann man das Managen von Unternehmen und Führen von Menschen in der Theorie studieren oder braucht es viel Praxis und Erfahrung? Vor dieser Frage stehe ich nun ein paar Wochen nach meinem Studium in International Business Management. Und ich kann diese Frage vorweg direkt beantworten mit: Sowohl als auch. Das Studium samt den zwei integrierten Auslandssemestern in New York und Shanghai hat mir unglaubliches Theoriewissen nähergebracht und auch interessante Einblicke in internationale Unternehmen und deren Unternehmenskultur erlaubt.

Parallel zu meinem Studium habe ich allerdings auch immer bei uns im Familienunternehmen , hier bei ATES, gearbeitet und konnte dadurch Theorie und Praxis glücklicherweise konsequent abgleichen. Die Theorie hat mich gelehrt, meine Arbeit und das Unternehmen ganzheitlicher zu betrachten. Als ein Teil der Wirtschaft und der Gesellschaft. Die Praxis hat mir zudem offenbart, dass ein Unternehmen faktisch nur dann wertschöpfend wirtschaftlich und auch gesellschaftlich relevant ist, wenn jeder einzelne Mensch im Unternehmen den gemeinschaftlichen Teamspirit auch in seiner Arbeit an den Tag legt. Besonders die Mission und das Leistungsversprechen gegenüber des Kunden sind wichtig für den dauerhaften Erfolg.

Erfolg ist mittlerweile fast immer eine Teamleistung. Schon im Studium habe ich diese Erfahrung bei diversen gemeinsamen Projekten wie Hausarbeiten, Gruppenarbeiten usw. erlebt. Aber wie gelingt Team Spirit in Unternehmen auf Dauer, wenn mittlerweile in vielen Firmen zwischen drei und vier Generationen aufeinandertreffen und gemeinsam erfolgreich die Zukunft gestalten sollen?

Wie eng ist der Austausch in Deinem Unternehmen zwischen den Generationen? Eine kleine Bestandsaufnahme:

  • Gehen jüngere und ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittags gemeinsam essen?
  • Arbeiten Jung und Alt auch digital miteinander zusammen?
  • Gibt es offizielle Formate, in denen die Älteren von den Jüngeren lernen und andersrum?

 

Young Talents und Oneness als Innovationsbooster fürs Unternehmen

Das Spannungsfeld, dass dadurch entsteht, wenn verschiedenen Altersgruppen innerhalb eines Unternehmens zusammenarbeiten, hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen und wird auch in Zukunft immer weiter zunehmen. Das bedeutet, dass Anforderungen an Abteilungen und Business Units so formuliert werden sollten, dass sie generationenübergreifend das entsprechende Mindset entwickeln. Neue Verhaltensweisen und Strukturen müssen entwickelt werden, gerade wenn es darum geht, High Performance zu erzielen.

Wenn ich die Praxis bei uns so betrachte, dann leben wir genau das vor. Wir haben mehrere Generationen in unserem Unternehmen, die sich gegenseitig jeden Tag fordern und fördern. Dadurch wachsen wir nicht nur als Einzelpersonen, sondern als gesamtes Team auch enger zusammen. Erfahrungswissen verbindet sich mit offenem, neuem Denken und anderen Perspektiven – Wir nennen das Young Spirit. Wenn ihr euch jetzt fragt, wie das Konzept der Oneness bei uns für den Spirit sorgt, dann kann man das so erklären: Damit Young Spirit entsteht, der sich durch das ganze Unternehmen zieht, müssen alle Personen sorgsam miteinander umgehen und bereit sein, nicht nur ihr Wissen, sondern alles, was sie als Menschen ausmacht, gewinnbringend für das gemeinsame Ziel zu teilen („sharing is caring“ ist die Devise). Wir stellen als Unternehmen eine Einheit, „Oneness“, dar und vermeiden jede Art von Separation, die nur Distanz hervorrufen würde; Distanz zum Unternehmen, zu den Teammitgliedern und zu unserer eigenen Leistungsfähigkeit, indem wir vorhandene Ressourcen & Potenziale nicht proaktiv einbringen. Natürlich hat jede Person innerhalb des Unternehmens ihre Rolle und Aufgabe aber es geht hier mehr um die stattfindende Interaktion miteinander und das echte Interesse an der vorhandenen Vielfalt. Diese Sichtweise der Oneness, des Einssein mit allem, hebelt auch die Grenzen zwischen Generationen, Hierarchieebenen oder andere Leistungs- und Kommunikationsblockaden aus, die uns als Teammitglieder trennen könnten und damit das Erreichen großer Ziele verhindern oder einschränken würden.

Holy Hour: Zusammenarbeit der Zukunft – ein erprobtes Modell der Young Spirit Kommunikation

Natürlich steckt bei uns schon eine ausgewachsene Philosophie hinter dieser Haltung, aber schon ganz einfache Formate können dazu beitragen, im gesamten Unternehmen eine Young Spirit Culture zu etablieren. Bei uns sind es gezielte Online-Formate (ich sag‘ nur: Corona ????), die die Kommunikation und das Zusammenspiel des ganzen Teams fördern. Eines davon ist unsere Holy Hour. „holy“ ist nicht nur der Name, sondern auch der Termin, an dem wir alle regelmäßig ohne Störungen zusammenkommen. Sie besteht aus vier festen Bausteinen, die unsere Ergebnisorientierung, unsere Feedback- und Fehlerkultur und die gegenseitige Wertschätzung und Unterstützung fördern. Mit diesen vier Fragen bekommt Ihr einen ersten Eindruck der Holy Hour:

  1. Ergebnisse der letzten Woche. Was habe ich erreicht?
  2. Was sind die Ziele für diese Woche?
  3. Brauche ich Hilfe von Teammitgliedern?
  4. Welches Feedback kann ich anderen Teammitgliedern geben?

 

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber als einige Kunden von unserer Holy Hour erfahren haben, wendeten Sie das Format selbst in Ihren Unternehmen an, um ihre Teamperformance zu stärken und ihren gemeinsamen Spirit auszubauen. Das hat mich dazu animiert, die Holy Hour hier als Modell zur Stärkung der Young Spirit Kultur vorzustellen und darüber zu schreiben. Daher mache ich Dir hiermit gerne das Angebot: Wenn Du mehr Infos rund um den Aufbau der „Holy Hour“ im eigenen Unternehmen haben willst, dann schreibe mir gerne bei LinkedIn und ich sende dir unser Holy Hour Handout zu.

Ich freue mich auf Dich!

Viola Ates
Young Leader Consultant

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